Gemeinde zu Ehren der Heiligen Dreiheit zu Dortmund
Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Oft ist der Mensch in seiner Unerfahrenheit verzweifelt und denkt, dass die Rettung für ihn unmöglich ist.
Oft ist der Mensch in seiner Unerfahrenheit verzweifelt und denkt, dass die Rettung für ihn unmöglich ist.
Übersetzt aus dem Russischen mit DeepL©
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 Oft verzweifelt ein Mensch aus Unerfahrenheit und denkt, dass die Rettung für ihn unmöglich ist. Warum geschieht das? Weil der Mensch vom Himmel abgelenkt ist und der Blick auf die Erde ihn sofort in Schrecken versetzt. Denn wenn man auf seine unzähligen Sünden schaut, wenn man nur auf sich selbst schaut, abgelenkt von Christus, dann sieht man wirklich, dass die Erlösung unmöglich ist. Der Herr selbst hat bestätigt, dass es für jeden Menschen unmöglich ist, gerettet zu werden. Wie sehr er sich auch bemüht, sich zu benehmen, wie sehr er auch versucht, die Gebote Gottes zu erfüllen, er kann es nicht aus eigener Kraft tun, denn der Feind, der ihn besitzt, ist stärker als er selbst.

Deshalb kam Christus auf die Erde - um diese Fesseln zu sprengen. Die Erlösung erfolgt schrittweise. Der Herr sagte: "Das Reich Gottes kommt nicht auf sichtbare Weise". Wie aus einem Senfkorn wächst dieser Baum allmählich, sehr langsam, unmerklich für einen Menschen, aber spürbar für alle um ihn herum. Deshalb erfährt ein Mensch, der den Weg des tugendhaften Lebens in Christus betritt, sehr oft einige Unannehmlichkeiten von seinen Mitmenschen, und wenn er im geistlichen Leben erfolgreich ist, wird er direkt verfolgt.

 Sie ist unvermeidlich. Wenn es keine Verfolgung gibt, dann nur aus zwei Gründen: Entweder der Mensch gefällt Gott nicht wirklich, sondern dient seinem Stolz, oder der Herr gibt dem Menschen durch eine besondere Vorsehung eine Zeitlang einen gewissen Vorsprung, obwohl er danach das Maß an Trübsal erleiden muss, das notwendig ist, um ihn zu heilen, um sein Herz zu erschüttern.

Ein solcher chirurgischer Eingriff ist notwendig, es gibt keinen anderen Weg. Der Herr selbst lässt Trübsal und Prüfungen zu, um die sündige Kruste, die unser ganzes Wesen bedeckt, abzuschütteln, so dass sie abfallen kann. Deshalb ist das geistliche Leben notwendigerweise mit Mühen und Arbeit verbunden. Diese Mühen werden Heldentaten genannt, und derjenige, der diese Heldentaten vollbringt, wird ein Asket genannt, weil die Garantie für das geistige Leben nur in ständiger Bewegung besteht.

Erzpriester Demetrius Smirnow

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