Am 19. Juni wurde die "Dahlie" - eine spirituelle und moralische Lehre - in Deutschland eingeführt. 140 Menschen versammelten sich in der Jugendwerge in Meschede.
Am Tag des Rennens wurden Trupps gebildet: 8 für Jungen, 6 für Mädchen, 2 für Väter, 1 für Betreuer und 1 für die Küche.
Am Abend, als die Teilnehmer vorgestellt wurden, nannte jeder Trupp seinen Namen, sein Motto, die gewählte Tugend, den Namen seines himmlischen Schutzpatrons und sang ein Trupplied. Beim Abendessen wies Erzpriester Sergius Popov, der geistliche Leiter der Lehre und ihr Hauptwächter, noch einmal auf die Bedeutung des wichtigsten geistlichen Werks hin - "Sieg über dich selbst".
Pater Sergius wurde bei der Organisation und den Gottesdiensten von Priester Konstantin Lazukin und Diakon Alexej unterstützt, die aus Litauen nach Gorlitsa kamen.
Das Wetter war am 1. Tag sehr günstig für uns, aber gegen Abend, als wir alle gemütlich auf dem Verbandsplatz zum Kennenlernen der Abteilungen saßen, kam plötzlich ein starker Wind auf, die jahrhundertealten Tannenbäume neigten sich fast bis zum Boden, es fing an zu regnen, und wir konnten uns gerade noch auf unsere Stühle retten und im Refektorium Schutz suchen.
Jeden Abend, wenn die Lichter ausgingen, wurde ein Rat der Kommandanten abgehalten, und am Morgen, eine halbe Stunde vor dem Aufstehen, wurden Gebete gesungen.
Am zweiten Tag hatten 80 Prozent der Teilnehmer das Glück, die Aufgabe "Ein Tropfen Mut" zu lösen.
Gemäß den Bedingungen der Übung wurden zwei Armeen gebildet und zwei Woiwodschaften ausgewählt. Diesmal waren es Veniamin Tsypin und Alexander Khrisanfov.
Um die Epauletten zu erhalten, mussten alle Teilnehmer zunächst 4 Ausrüstungsklassen (zum ersten Mal auf der Görlitzer!) bestehen::
1. die Grundlagen des orthodoxen Glaubens.
2. die Sakramente der heiligen Kirche.
3. Glaubensbekenntnis.
4. grundlegende Reisekenntnisse.
Die Organisatoren bemerkten übrigens das große Interesse der Kinder und die Lebendigkeit beim Durchlaufen aller 4 Klassen.
Sie lernten auch, wie man sich aufbaut, ein Mannschaftslied singt, Strategie und Taktik entwickelt. Und am Abend wurden, wie es in Russland in der Pfingstwoche Tradition ist, auf vielfachen Wunsch der Kinder und Jugendlichen Spiele und Reigentänze in der Luft aufgeführt: "Kuh", "Schlange", "Ich habe mein Haar nicht in drei Zöpfen gemäht".
Am dritten Tag war es klar: die Sonne schien und kleine Wolken zogen am Himmel.
Zur Vorbereitung auf den Einsatz haben wir einen Gebetsgottesdienst "Für die, die unterwegs sind" abgehalten.
Beide Armeen, benannt zu Ehren von Alexander Suworow und dem heiligen Fjodor Uschakow. Die beiden Armeen, die zu Ehren von Alexander Suworow und dem Heiligen Fjodor Uschakow benannt wurden, marschierten feierlich und singend, begleitet von ihren Müttern, die ihnen mit ihren Taschentüchern nachwinkten.
Eine schlaflose Nacht, Erkundungen, Duelle und Trainingskämpfe erwarteten uns.
An dieser Stelle unterbrechen wir den Bericht und eilen den Armeen hinterher, die ins Feld gezogen sind.
Die Fortsetzung folgt....
Fotoalbum
