
Deutschland ist im Urlaub. Die Leute sind weg. Jemand ist auf den Berg Athos gegangen, jemand - im Lager. Mahnwache die ganze Nacht. In der Kirche - leer. Am Altar - Pater Artemy Kuznetsov. Bei der Beichte - Hieromonk Methodius Markovich. Dient - Diakon Alexander Vasiliev. Singt - Ludmila Geiger. Langsam geht die Reihe an den Gottesdienst. Das Evangelium wird gelesen: "Während sie so redeten, trat Jesus selbst mitten unter sie und sagte zu ihnen: 'Friede sei mit euch!'"
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16.10.2016
17. Woche nach Pfingsten.
"Und wie ihr wollt, dass man euch tut, so tut auch ihr ihnen." (Lk. 6.31.)
Deutschland ist im Urlaub. Die Menschen sind verreist. Einige sind auf den Berg Athos gegangen, andere sind im Lager.
Die ganze Nacht Wache. Im Tempel - leer. Am Altar - Vater Artemy Kuznetsov. Bei der Beichte - Hieromonk Methodius Markovich. Dient - Diakon Alexander Wassiljew. Singt - Ludmila Geiger. Langsam geht die Reihe an den Gottesdienst. Das Evangelium wird gelesen: "Während sie so redeten, trat Jesus selbst mitten unter sie und sagte zu ihnen: 'Friede sei mit euch!'"

Und wer sich nach der Polyelei nicht zerstreute, konnte (während des Gottesdienstes) einen erstaunlich schönen Dialog zwischen dem Altar und dem Chor hören. Es war ein Duett von professionellen Musikern und Kirchenleuten, die es lieben
Dr. Alexander Vasiliev und Regentin Ludmila Geiger. Kanons, Iirmosi, biblische Lieder, Katavasia, Verse, Lobpsalmen. Der ganze Gottesdienst ist wie ein "Hohelied". Unwillkürlich kommen mir die Worte der aus Konstantinopel zurückkehrenden Gesandten des Fürsten in den Sinn
Vladimir : "Wir wissen nicht, wo wir waren - im Himmel oder auf der Erde...."
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Liturgie

Das Gotteshaus ist trotz der Feiertage und der Abwesenheit des Rektors voll. Es ist laut. Sie dienen mit dem gleichen Personal wie am Abend. Im Chor - Ljudmila Geiger, Lali Okudzhava und Elena Poveshchenko. Bei der Predigt erklärte Pfr. Artemy die Worte des Abschnittes aus dem Sonntagsevangelium "Über die Feindesliebe". Der Grundgedanke klingt wie folgt:
"Und wie ihr wollt, dass man euch tut, so tut auch ihr ihnen."

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Refektorium
Nach der Lektüre der Hagiographie des heiligen Cyprian (eines ehemaligen Zauberers) sprachen wir über Zauberei und dämonische Besessenheit. Pater Artemije erzählte die Geschichte

eine Begebenheit aus seiner priesterlichen Praxis. Als er ein dreijähriges engelsgleiches Mädchen taufte, begann es nach den Beschwörungsgebeten plötzlich in männlicher Weise zu fluchen, wollte nicht im Taufbecken stehen und trat, so dass die drei
ein gesunder Geistlicher konnte sie kaum zurückhalten. Dies war ein Fall von klassischem Dämonismus, der sich nur durch den Kontakt mit heiligen Gegenständen oder heiligen Handlungen manifestiert.

Pater Artemije stellte fest, dass die dämonische Besessenheit des Kindes aus einer dysfunktionalen Familie stammt. Die Eltern des Mädchens waren zwar getauft, gingen aber nicht zur Kirche, empfingen nicht die Heilige Kommunion, beichteten nicht und führten ein ungeordnetes Leben,
Die Verteufelung der Kinder kann in unserem Tempel bei jedem Gottesdienst beobachtet werden. Kinder rennen im Tempel herum, hören nicht auf ihre Eltern, schreien, schimpfen vor dem Kelch und wollen die Kommunion nicht empfangen.
Es gibt nur einen Weg, um solche Phänomene zu vermeiden, und der besteht darin, ein Familien- und Geistesleben aufzubauen. Und was ist ein spirituelles Leben? Es ist, wie der Klerus sagt, ein NORMALES Leben. Nur wenige Menschen sind sich dessen bewusst.
